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In regelmäßigen Abständen, alle fünf Jahre, werden sämtliche Kanaleinstiegsschächte gemäß einem wasserrechtlich genehmigten Zonenplan überprüft. Der Abwasserverband übernimmt diese wichtige Aufgabe für alle Mitgliedsgemeinden. Die Ergebnisse der Prüfungen werden elektronisch dokumentiert. Kleinere Schäden, wie defekte Steigbügel oder Abdeckungen, die während der Inspektionen festgestellt werden und deren Reparatur weniger Zeit in Anspruch nimmt als eine erneute Anfahrt, beheben wir sofort.
Die Kanalspülung und Wartung erfolgt für ca. 10 km des Verbandskanals. Die Betreuung der Gemeindekanäle wird hingegen von den jeweiligen Mitgliedsgemeinden selbst organisiert.
Um das Abwasser aus dem gesamten Verbandsgebiet mit rund 130 km Kanalleitungen zuverlässig zur Kläranlage zu transportieren, betreiben wir 35 Pumpstationen. Diese reichen von kleinen Anlagen für wenige Haushalte bis hin zu größeren Stationen, die mehrere Hundert Einwohner bedienen, wie beispielsweise auf der Wurzeralm. Aufgrund der teils anspruchsvollen topografischen Lage, stellen insbesondere schwer zugängliche Anlagen bei schwierigen Witterungsverhältnissen eine Herausforderung dar. Doch gerade weil das Abwasser „wie selbstverständlich“ im Kanal verschwindet, setzen wir auf eine vorausschauende Wartung, um Störungen zu minimieren – auch wenn gelegentliche Ausfälle nicht völlig vermeidbar sind.
Für Betreiber von Kleinkläranlagen – sowohl technische als auch Pflanzenkläranlagen – bieten wir einen umfassenden Service zur jährlichen Überprüfung der Anlage und des Abwassers an. Unser Labor ist mit den nötigen Geräten ausgestattet, und unsere Fachkräfte sind qualifiziert und autorisiert, die entsprechenden Prüfungen durchzuführen. Natürlich steht es jedem Betreiber frei, auch ein privates Labor mit der Untersuchung zu beauftragen.
In der folgenden Karte ist das Kanalisationsnetz ersichtlich:
Lageplan_RHV_Gesamtnetz